Handelsplatz und Weltkulturerbe: Hafenstädte zwischen Antike und Gegenwart

Mit der internationalen Tagungsreihe „Handelsplatz und Weltkulturerbe – Hafenstädte von der Antike bis zur Gegenwart“ untersuchten die Universitäten Vechta, Bordeaux Montaigne und Karthago in Kooperation mit dem Zentrum für Historische Reiseforschung (ZHRF) in den Jahren 2025 und 2026 drei bedeutende Hafenstädte, die stellvertretend für unterschiedliche Epochen der europäischen, mediterranen und atlantischen Geschichte stehen. Die von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderte interdisziplinäre Veranstaltungsreihe für Nachwuchswissenschaftler:innen verband verschiedene wissenschaftliche Perspektiven und machte zugleich deutlich, dass Hafenstädte seit der Antike weit mehr waren als Umschlagplätze für Waren. Sie waren Knotenpunkte wirtschaftlicher Innovation, Orte kulturellen Austauschs und Zentren politischer, religiöser und gesellschaftlicher Entwicklungen unterschiedlichster Art.